Kraftwerk Reuter West

Die an die Arbeitsgemeinschaft Stahlbau vergebene Leistung umfasste im wesentlichen

  • 2 Kesselhäuser, Basis 42 x 42m, Höhe 77m,
  • 2 Bunkervorbauten mit jeweils 4 Bunkern, Basis 9 x 42m, Höhe 38m,
  • 1 zweigeteiltes Maschinenhaus, Basis 34 x 142m, Höhe 22m,
  • 2 Verbindungstrakte zwischen den Kesselhäusern und dem Maschinenhaus, Basis 42 x 13m, Höhe 19m,
  • 1 Bandbrücke zwischen den Kesselhäusern, Länge 34m.

Gesamter umbauter Raum: ca. 440.000 m³

Durch die funktionale Vereinigung von Kesselgerüst und Kesselhaus wurde beim Kraftwerk Reuter West eine im Kraftwerksbau ungewöhnliche statische Konzeption verwirklicht. Das tragende, dreigeschossige Fachwerkgerüst weist eine Basis von 42 x 42m auf. Die Träger der Kesseldecke spannen über 21m. Das Gerüst wurde in Teilen mit einem maximalen Gewicht bis zu 72 t montiert. Circa 33.000 m² Bühnenfläche sind mit Gitterrosten abgedeckt und mit ca. 16 Kilometern Geländer gesichert.

Veröffentlichung „Die Kesselhäuser und DeNOx-Anbauten des neuen Kraftwerkes Reuter-West“


Bauherr und Planung: BEWAG Berlin
Entwurf und Statik: Adolf Behrens in Arbeitsgemeinschaft mit der Bauabteilung der BEWAG
Künstlerische Beratung: Prof. Henn, München
Stahlbau: Krupp Industrietechnik GmbH, Werk Berlin,
ca. 16.800 Tonnen Stahl
Standort:Berlin
Baujahr: 1983-85

Beratender Ingenieur für das Bauwesen